Chinesische Behörden beschlagnahmen 7000 Bitmünzförderanlagen und verhaften 72 Betreiber von Cloud Token

Die chinesischen Behörden beschlagnahmten fast 7.000 Förderanlagen, die mit gestohlenem Strom betrieben wurden, und verhafteten 72 Betreiber von Multi-Level-Marketingprogrammen wegen angeblichen Betrugs.

China ist für 65% des gesamten Bitmünzabbaus verantwortlich

Chinesische Bitcoin-Minenarbeiter kontrollieren 65% der Verarbeitungsleistung des Kryptonetzwerks. Die chinesische Provinz Sichuan produziert 54% der gesamten globalen Hash-Rate. In jüngster Zeit hat China hart gegen kryptobezogene Bitcoin Trader Unternehmen im Land vorgegangen. Mehrere Unternehmen haben im letzten Monat ihre Dienstleistungen für lokale Nutzer eingestellt oder nicht mehr angeboten.

Nach lokalen Berichten beschlagnahmten die chinesischen Polizeikräfte der Stadt Tangshan fast 7.000 Bitmünzen-Minen, die angeblich mit gestohlenem Strom betrieben wurden. Die Beschlagnahme einer so großen Zahl von Bitcoin-Minen war das Ergebnis von „Spezialoperationen zur Bekämpfung des Verbrechens des Stromdiebstahls“. Die chinesische Polizei verhaftete außerdem 72 Cloud-Token-Betreiber, weil sie ein mehrstufiges Marketing-Ponzi-System betrieben.

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72 Cloud Token-Betreiber verhaftet

Chinesische Behörden verhafteten auch 72 Cloud Token Betreiber in der Stadt Taiyuan, Shanxi. Nach mehreren Medienberichten handelt es sich um ein chinesisches Multi-Level-Marketing-Programm mit hohen Vermittlungsgebühren, das Anfang des Jahres in Betrieb genommen wurde. Berichten zufolge ist Cloud Token dem Plus Token Ponzi-Betrug recht ähnlich, von dem viele glauben, dass er hinter den abstürzenden Krypto-Preisen steckt. Angeblich soll Cloud Token 30 Millionen Yuan (4 Millionen Dollar) von mehr als 300 Opfern ergaunert haben. Das Unternehmen soll Blockketten-basierte Token mit gefälschten Versprechungen an Investoren verkauft haben und wie ein Multi-Level-Marketing-Unternehmen gearbeitet haben.

Krypto könnte Bargeld bis 2030 ersetzen

Analysten der Deutschen Bank sagen, dass es möglich ist, dass Krypto im nächsten Jahrzehnt Fiat-Währungen ersetzen kann.

In ihrem kürzlich veröffentlichten Bericht „Imagine 2030“ skizzierte die Bank, wie das aktuelle Fiat-System an Fäden hängt und bald zerfallen könnte, was die Menschen zwingt, nach alternativen Währungen wie Krypto oder Gold zu suchen.

Ein Abschnitt aus dem Bericht lautet:

Die Kräfte, die das gegenwärtige Fiat-System zusammengehalten haben, sehen jetzt zerbrechlich aus und könnten sich in den 2020er Jahren auflösen. Der Bericht, angeführt von Jim Reid, Global Head of Fundamental Credit Strategy and Thematische Research bei der Deutschen Bank, erklärte hier, dass in den letzten zehn Jahren Kryptowährungen als Ergänzung angesehen wurden. Dies könnte sich bald ändern, und Kryptowährungen könnten einen viel wichtigeren Status erreichen. Die bestehenden Probleme innerhalb des Fiat-Systems könnten als Katalysator für den Übergang dienen.

Der Bericht betont jedoch die Notwendigkeit der Akzeptanz durch die Regierungen und die Schaffung von Vorschriften für Kryptowährungen, um die Industrie effektiv zu übernehmen.

„Die Überwindung regulatorischer Hürden wird ihre Attraktivität erhöhen und das Potenzial erhöhen, Bargeld zu ersetzen.“

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Um dies zu erklären, erklärten die Analysten, dass Kryptowährungen in großen Märkten wie China und Indien Akzeptanz finden müssten

Derzeit haben beide Nationen eine strenge und negative Position gegenüber Kryptowährungen eingenommen. Doch nicht alle Hoffnungen gehen verloren, denn die jüngsten Äußerungen des chinesischen Präsidenten XI. Jinping zeigen eine bessere Zukunft für die Blockkette und ihre Technologien.

Die Deutsche Bank prognostizierte auch das Ende der Plastikkarten. Das Verbot erklärte, dass diese Karten aufgrund der zunehmenden Abhängigkeit von Smartphones und anderen elektronischen Geräten bald vollständig auslaufen würden.